Bundesfreiwilligendienst in der Naturschutzjugend

Raus aus der Schule – und dann? Wer nach seinem Abschluss nicht sofort mit Lehre oder Studium beginnen, sondern sich für Umwelt- und Naturschutz in Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Kindern engagieren möchte, für den ist der Bundesfreiwilligendienst bei der Naturschutzjugend (NAJU) im LBV genau das Richtige.

 

„Dort oben im Rathausturm befindet sich der Horst der Wanderfalken.“ Thomas Aumer von der LBV-Kreisgruppe Regensburg zeigt einer Gruppe Jugendlicher wo man überall in Regensburg Stückchen wilder Natur finden kann. Simon und Viktoria, Bundesfreiwillige der NAJU in Hilpoltstein, verbringen dort gemeinsam mit einer Gruppe Jugendlicher aus ganz Bayern ein Wochenende, um ein großes Zeltlager in den Sommerferien vor den Toren der Stadt vorzubereiten. Bei einer Exkursion lassen sie sich die wilden Winkel der Stadt zeigen, überlegen sich aber vor allem, wie sie andere junge Menschen für Naturschutz und einen nachhaltigen Lebensstil begeistern können.

Der Aufgabenbereich der beiden Bundesfreiwilligen in der Landesgeschäftsstelle der Naturschutzjugend in Hilpoltstein ist so spannend wie vielfältig. Sie bringen sich durch ihre Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen der NAJU aktiv ins Verbandsleben ein. Mit anderen Jugendlichen organisieren sie nicht nur das große Sommercamp in Regensburg. Auch das Schreiben und Gestalten des NAJU-Jahresmagazins „Nestflüchter“ in einem jungen Redaktionsteam steht auf dem Plan. „Wir haben viel Raum, um kreativ zu werden, zum Beispiel beim Entwerfen von Flyern und Postern für die Freizeiten“, findet Viktoria. Weitgehend freie Hand haben die „BFDler“ auch bei der Führung der Facebook-Seite des Jungendverbands.

Das zweiköpfige Team des Jugendbüros bildet außerdem so etwas wie die „Infozentrale“: Hier können sich Interessierte zum Beispiel über das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der NAJU informieren und sich anmelden. Auch zum Gelingen der vielen Seminare und Freizeiten trägt das Jugendbüro aktiv bei: „Letzten Herbst haben wir zum Beispiel 40 Kinder bei einer Regenwaldnacht in Nürnberg betreut. Im Juni fahren wir mit Jugendlichen für eine Woche nach Hinterstein ins Allgäu und werden hoffentlich auch Murmeltiere beobachten können“, erzählt Simon. „Wir kommen ganz schön herum in Bayern.“

Noch mehr Abwechslung bieten die fünf BFD-Bildungswochen, auf die jeder Bundesfreiwillige Anspruch hat. Ob auf Wildnistour im Bayerischen Wald oder beim Gruppenleitertraining im Alpenvorland: Langeweile kommt dabei nie auf.

„Man kann in diesem Jahr auf jeden Fall wichtige Erfahrungen und Kompetenzen fürs weitere Leben sammeln. Ich kann nur jedem den Bundesfreiwilligendienst bei der NAJU empfehlen“, fasst Simon zusammen.

Der Bundesfreiwilligendienst beginnt am 01. September. Als Bundesfreiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld in Höhe von etwa 395,- EUR sowie bei Bedarf auch eine Unterkunft. Nach den Faschingsferien startet die nächste Bewerbungsrunde. Interessenten können sich im Jugendbüro des LBV melden unter der Tel. 09174 / 4775-7652 oder naju-bayern@lbv.de.

 

 

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